Spielerprofil
Adolf Riebe
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Anekdoten & Zitate
Sensationstransfer beim WAF: der WAF verpflichtete den kreativen Spielmacher Adolf Riebe vom deutschen Meister SpVgg Fürth - auch Rapid war interessiert, doch der WAF gewann das Rennen. Riebe war ein gebürtiger Wiener, der früh nach Deutschland verschlug, spielte für TSV Jahn München 1900, FC Bayern München, FSV Frankfurt und ab 1912 für Fürth, wo er die Rolle des Mittelläufers einnahm. Er feierte zwei bayrische Meistertitel und kurz vor dem Ersten Weltkrieg den größten Erfolg: im Finale um die gesamtdeutsche Meisterschaft besiegte er mit Fürth den amtierenden Meister VfB Leipzig in der Verlängerung mit 3:2. Beim 6:2-Sieg des WAF gegen Sportclub brachte Riebe die Gäste in der 20. Minute mit 1:0 in Führung. Als Trainer betreute er später Parma, Andrea Doria (Vorgänger von Sampdoria), Hamburger SV und Racing Straßburg. Vor dem Zweiten Weltkrieg trainierte er Warta Posen in Polen - als 1937 der Vorstand den Ausschluss jüdischer Vereine forderte, verließ Riebe Polen und kehrte nach Wien zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg trainierte er nur noch den unterklassigen SV Leibnitz aus der Steiermark; sein größter Trainererfolg war der Sieg im Norddeutschen Pokal 1926.
Quelle: Rapid Wien oder FAC: Der spannende Krimi um den Meistertitel 1915/16, Abs. 1213, 1469, 1481, 1606, 2187-2197