Spielerprofil
Adolf Svaton
Vereine & Saisonen
Aufstellungen
| Datum | Heim | Gast | Position |
|---|---|---|---|
| 1921-05-29 | WAC | Rudolfshügel | left_back |
| 1921-06-04 | Hertha | WAC | left_back |
| 1921-06-08 | Amateure | WAC | left_back |
Anekdoten & Zitate
Hertha-Torwart Adolf Svaton war im Spiel Hertha - Cricket (3:0) immer zur Stelle, wenn die Cricketer gefährlich vor das Hertha-Tor kamen. Svaton überlebte den ersten Weltkrieg und spielte im letzten Kriegsjahr für den WAC.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 1242
Hertha-Torhüter Adolf Svaton ließ beim 2:0 im Spiel Amateure - Hertha (3:0) einen bereits gehaltenen Ball wieder aus den Händen fallen, der dann hinter die Linie kullerte - ein ungewöhnliches Eigentor.
Quelle: Rapids erste Titelverteidigung 1912/13, Abs. 431
Beim WAC debütierte Adolf Svaton als neuer Torwart - er spielte schon zwei Saisonen bei der Hertha, und das immer gegen den Abstieg. Für ihn war dieser Transfer mit Sicherheit eine Verbesserung: erstmals durfte er bei einer Mannschaft im Tor stehen, die nicht im Abstiegskampf steckte, sondern ganz vorne mitspielte.
Quelle: Fussball vor dem Weltkrieg – Österreichs letzte Meisterschaft im Frieden 1913/14, Abs. 466
Als schlechtester Torhüter der Liga wurde vom Sportblatt WAC-Goalie Adolf Svaton auserkoren - das lag aber nicht daran, dass er so schlecht war, sondern eher daran, dass die anderen als so stark angesehen wurden. In der Sportblattausgabe vom 6. Dezember 1913 stand, dass sich 9 Torhüter von 10 Vereinen die Einberufung in die Nationalmannschaft verdienen würden - so begeistert war die Sportpresse Ende 1913 über die Leistungen der Erstligatorhüter Wiens. Im Spiel Rudolfshügel - WAC (2:1) ließ Svaton beim 1:0 einen harmlosen Ball von seinen geöffneten Händen hinter sich in das Tor prallen - schon ein Kunststück an sich, so etwas fertig zu bringen.
Quelle: Fussball vor dem Weltkrieg – Österreichs letzte Meisterschaft im Frieden 1913/14, Abs. 1051, 2214
Der ehemalige Hertha- und WAC-Torwart Adolf Svaton hatte Ambitionen auf eine Offizierskarriere und weilte Anfang 1915 zur Ausbildung in Znaim. Svaton wurde vor der Winterpause 1913/14 zum schlechtesten Tormann der Liga gewählt - er hielt oft stark, aber leider zu unbeständig, und war an einem schlechten Tag immer für einen Pannentreffer gut. Er blieb während des gesamten Krieges beim WAC unter Vertrag, verlor aber schon nach 1913/14 seinen Stammplatz an Heinrich Plhak und konnte ihn auch während des Krieges nie zurückerobern - kurz vor und nach Kriegsende musste er sogar als Feldspieler einlaufen. Seinen letzten Einsatz hatte er beim Weihnachtsrundenspiel gegen Hertha am 26. Dezember 1918, wo er als Innenverteidiger spielte.
Quelle: Fussball im Ersten Weltkrieg: Österreichs erste Meisterschaft im Krieg 1914/15, Abs. 1263