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Aus der Buchreihe Sportclubs erster Meistertitel und Sindelars erster Auftritt
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Spielerprofil

Alexander Poppovich

Vereine & Saisonen

Amateure WAC Amateure (Wiener Austria) Wiener Amateure Wiener Athletiksport-Club (WAC) Wiener Amateure / WAC Rapid
1913/14 1914/15 1919/20 1920/21 1921/22 1922/23

Aufstellungen

Datum Heim Gast Position
1920-09-08 Amateure WAF right_back
1920-09-12 Sportclub Amateure left_back
1920-09-19 Amateure Vienna right_back
1920-10-03 Amateure Hertha right_back
1920-10-10 Rudolfshügel Amateure right_back
1920-10-24 Rapid Amateure right_back
1920-11-14 Amateure Wacker left_back
1920-12-12 Amateure FAC right_back
1921-01-16 Simmering Amateure right_back
1921-02-13 FAC Amateure right_back
1921-02-20 Vienna Amateure left_back
1921-03-06 Hakoah Amateure left_back
1921-03-13 Amateure Sportclub left_back
1921-04-03 Wacker Amateure left_back
1921-04-10 WAF Amateure left_back
1921-05-22 Hertha Amateure right_back
1921-06-08 Amateure WAC right_back
1921-06-12 Amateure Rudolfshügel left_back
1921-06-19 Amateure Admira left_back
1921-06-29 Amateure Rapid right_back

Anekdoten & Zitate

Im Spiel Amateure - FAC (0:5), das den Amateuren sportlich nichts mehr brachte, zeigte sich, wie egal den Amateuren das Endresultat war: bei jedem Gegentor lächelte Abwehrstar Alexander Poppovich süffisant.

Amateure (Wiener Austria) · Saison 1913/14 ·lustig

Quelle: Fussball vor dem Weltkrieg – Österreichs letzte Meisterschaft im Frieden 1913/14, Abs. 2662

Im Spiel Amateure - WAC (3:3), dem ersten Spiel zweier Erstligisten im Krieg, spielte der gelernte Innenverteidiger Alexander Poppovich auf der ungewohnten Position als Stürmer und erzielte alle drei Amateure-Tore. Mit seiner körperlichen Stärke konnte er sich immer wieder Platz verschaffen, und seine Bombenschüsse waren eine Klasse für sich - selbst Nationaltorhüter Plhak hatte dagegen nichts zu halten.

Amateure (Wiener Austria) · Saison 1914/15 ·außergewöhnlich

Quelle: Fussball im Ersten Weltkrieg: Österreichs erste Meisterschaft im Krieg 1914/15, Abs. 59, 61, 64

Alexander Popovich entschied sich, Prag wieder den Rücken zu kehren und im Frühjahr fix für die Amateure einzulaufen.

Amateure · Saison 1919/20 ·bemerkenswert

Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 3015

Amateure-Star und Nationalspieler Alexander Popovich trat in die altrenommierte Firma Wilhelm Pohls Enkel in der Kärntnerstraße als Teilhaber ein und wollte gemeinsam mit Willy Ehrlich die Sportabteilung des damals berühmten Sport- und Spielwarenhauses leiten.

Amateure · Saison 1919/20 ·bemerkenswert

Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 3129

In der Bewertung der Teamkandidaten wurde Alexander Popovich als "Weltstar und lebende Legende der Violetten" bezeichnet, der aber derzeit außer Form sei: langsam, kopflos, unrein und schwach.

Amateure · Saison 1919/20 ·Zitat

Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 4334

Nach der 2:3-Niederlage gegen Simmering wurde der Star nach dem Spiel auf dem Weg vom Spielfeld in die Kabine von Zuschauern attackiert. Zwei Volkswehrleute waren die Anführer; einige Senioren und aktive Spieler versuchten vergeblich, ihn zu schützen. Er wurde über die Böschung des Sportplatzes gedrängt und entkam den wütenden Anhängern erst durch einen Sprung über das Holzgeländer.

Amateure · Saison 1920/21 ·tragisch

Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 1790

Nach der bitteren 1:2-Pokalniederlage gegen Rapid äußerte sich der Verteidiger und Sektionsleiter: "Ich habe das bestimmte Gefühl gehabt, dass wir das Wettspiel gewinnen würden... Löwenfeld und ich konnten mit brummenden Schädel nicht unser Bestes leisten. Mit einem zweimaligen Versagen wollte ich nicht rechnen."

Amateure · Saison 1920/21 ·Zitat

Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 2322

Beim 5:3-Sieg über den WAC verursachte der erfahrene Verteidiger durch einen Stellungsfehler den letzten Gegentreffer - er war "etwas unkonzentriert" und der junge Ludwig Zeberer nutzte dies aus.

Amateure · Saison 1920/21 ·lustig

Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 3661

Bei der Zugfahrt nach Amsterdam während der Sommerreise 1921 wird beschrieben, dass Alexander Poppovich beim Empfang lokaler Würdenträger in Nürnberg mit einem 'international anerkannten Gesichtsausdruck' amüsierte.

Wiener Amateure · Saison 1921/22 ·lustig

Quelle: Fussball Tagebuch 1921/22, Abschnitt 'Dienstag, 26. Juli 1921', Para. 104

Im Spiel Hakoah gegen Amateure (26. November 1921, 6:4) lieferte Alexander Poppovich das, was der Bericht als sein 'schwächstes Spiel' bezeichnete: Er stand bei mehreren Gegentoren regungslos da, ließ Gegenspieler ungehindert passieren und wirkte wie 'ein Statist, der sich auf die falsche Bühne verirrt hatte'. 6.000 Zuschauer wurden Zeugen dieser ungewöhnlich schlechten Abwehrleistung.

Wiener Amateure · Saison 1921/22 ·lustig

Quelle: Fussball Tagebuch 1921/22, Abschnitt 'Alexander Poppovichs schwächstes Spiel', Para. 1127-1135

Im Februar 1922 wechselte der fünffache Internationale Alexander Poppovich von den Amateuren zum Wiener Athletiksportklub (WAC), nachdem es 'Differenzen' mit Mannschaftskameraden gegeben hatte.

Wiener Athletiksport-Club (WAC) · Saison 1921/22 ·außergewöhnlich

Quelle: Fussball Tagebuch 1921/22, Abschnitt 'Alexander Poppovich beim WAC', Para. 1763-1767

Der Wechsel Poppovichs sorgte für anhaltenden Tratsch in der 'toten Saison' - es war unklar, in welchem Trikot (schwarz-rot, grün oder violett) der fünfzigfache Nationalspieler künftig auflaufen würde. Der Artikel rief ihn auf, lieber auf dem Feld als in den Zeitungsspalten zu agieren.

Wiener Amateure / WAC · Saison 1921/22 ·lustig

Quelle: Fussball Tagebuch 1921/22, Abschnitt 'Die Causa Poppovich', Para. 1780-1786

Vom Verein Vienna ('Erz-Violette') zu Rapid gewechselt, Debüt am 08.10.1922; erzielt am 01.11.1922 gegen Hakoah in der 1. Minute ein Eigentor und verletzt sich im selben Spiel.

Rapid · Saison 1922/23 ·tragisch

Quelle: Fußball Tagebuch 1922/23 (Buch12), Zeile ~1750