Spielerprofil
Engelbert König
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Anekdoten & Zitate
Engelbert König traf beim Spiel WAF - Rapid (1:2) zum 1:1-Ausgleich nach Vorlage von Richard 'Little' Kohn. Danach kam es zum unsportlichen Duell zwischen König und dem Rapidler Josef Jech, als König ihm in die Kniescheibe trat. Jech blieb schwer verletzt liegen, was die Rapid-Fans so erzürnte, dass sie den Rasen stürmten und Schiedsrichter Gustav Schmidt die Partie in der 87. Minute abbrechen musste.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 442-526
In der hektischen Schlussphase des Spiels FAC - WAF (1:1) entpuppte sich der gut gebaute WAF-Stürmer Engelbert König als 'König der Fehlschüsse'. In den letzten Minuten der Partie nahm er die verspielte Titelchance seiner Mannschaft mit schwarzem Humor: er zog vor seinen Fans noch ein paar Späßchen ab und sorgte so für Heiterkeit unter dem eigentlich enttäuschten WAF-Publikum.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 1666-1672
Im Spiel Wiener Sportclub - WAF (2:1) ging der Tabellenführer durch Mittelstürmer Engelbert König in der 25. Minute mit 1:0 in Führung. Fast genau 8 Jahre später, am 8. Oktober, wurde dieser Engelbert König Vater eines Sohnes (ebenfalls Engelbert genannt), der während des zweiten Weltkriegs als Legionär nach Italien ging und dort bei Topclubs wie Fiorentina, Lazio, Sampdoria, FC Genua und Messina eine stattliche Anzahl an Toren erzielte.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 354
Der 37-jährige Routinier Engelbert König war überraschend agil und traf mit einem prachtvollen Schuss zum 2:1-Anschlusstreffer gegen die Hakoah. Noch vor wenigen Jahren wurde er bei Testspielen der Amateure zum alten Eisen gezählt und ihm das Karriereende nahegelegt.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 2700
Engelbert König galt als Initiator von Fusionsgerüchten zwischen WAF und Germania Schwechat.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 2258
Engelbert König erkrankte an Gelbsucht und würde länger ausfallen.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 3282
Über den 35-jährigen Engelbert König schrieb das Sporttagblatt, er sei wohl behäbig geworden, aber durch sein Schussvermögen immer noch ein gefährlicher Gegner. Schon während des Krieges wurde ihm nach schlechten Leistungen das Karriereende nahegelegt, doch der bei den Fans beliebte Stürmer blieb stur und meldete sich immer wieder mit starken Leistungen zurück.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 5732