Spielerprofil
Ernst Winkler
Vereine & Saisonen
Aufstellungen
| Datum | Heim | Gast | Position |
|---|---|---|---|
| 1920-09-05 | Hakoah | Rudolfshügel | inside_left |
| 1920-09-12 | Rudolfshügel | Hertha | inside_left |
| 1920-09-19 | Rudolfshügel | Rapid | inside_left |
| 1920-10-03 | Wacker | Rudolfshügel | inside_left |
| 1920-10-10 | Rudolfshügel | Amateure | inside_left |
| 1920-10-24 | Sportclub | Rudolfshügel | inside_left |
| 1920-11-14 | Rudolfshügel | FAC | left_wing |
| 1920-11-28 | Rudolfshügel | Vienna | inside_left |
| 1920-12-05 | Rudolfshügel | WAC | inside_left |
| 1921-03-06 | Simmering | Rudolfshügel | inside_left |
| 1921-04-03 | Rapid | Rudolfshügel | inside_left |
| 1921-04-10 | Rudolfshügel | Hakoah | inside_left |
| 1921-04-30 | Rudolfshügel | Sportclub | inside_left |
| 1921-05-08 | Rudolfshügel | WAF | inside_left |
| 1921-05-29 | WAC | Rudolfshügel | inside_left |
| 1921-06-05 | Rudolfshügel | Admira | inside_left |
| 1921-06-12 | Amateure | Rudolfshügel | inside_left |
| 1921-06-19 | Hertha | Rudolfshügel | inside_left |
| 1921-06-26 | Rudolfshügel | Wacker | inside_left |
| 1921-06-29 | Vienna | Rudolfshügel | inside_right |
Anekdoten & Zitate
Ernst Winkler erzielte am 24. August 1919 gegen den FAC einen Vierfachpack in einer Halbzeit - den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 379
Ernst Winkler erschien ohne eigene Fußballschuhe zum Länderspiel gegen Süddeutschland und musste in fremden Schuhen spielen.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 551
Im Spiel gegen Wacker wollte Mittelstürmer Otto Necas das Leder abnehmen und auf das Tor schießen, doch Ernst Winkler nahm ihm im letzten Moment das Spielgerät ab und erzielte selbst das Tor mit einem gewaltigen, schwer zu haltenden Schuss. Winkler war als Scharfschütze bekannt.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 2769
Beim 4:0 Sieg Simmerings führte Alois Pulpittl einen Elfmeter aus, indem er den Ball nur leicht ablegte, worauf Ferdinand Swatosch von hinten anlief und den Ball ins Tor knallte - der erste Elfmetertrick in einer österreichischen Fußballmeisterschaft, der nach heutigen Regeln verboten wäre.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 3502
Auf Grund seiner kolossalen Schusskraft wurde Ernst Winkler liebevoll "Schrapnell Ferdl" genannt; er schoss beim 3:0 Sieg gegen Germania Schwechat die ersten beiden Tore aus Bombenschüssen.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 3678
Gegen die Amateure spielte sich Ernst Winkler durch das gegnerische Mittelfeld und hätte den Torhüter umspielen können, wagte aber stattdessen einen riskanten Weitschuss aus weiter Distanz, der trotzdem unhaltbar im Netz einschlug.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 4274
Im letzten Saisonspiel gegen den WAC gelang Ernst Winkler mit drei Treffern (Minute 50, 64 und Endspurt) ein lupenreiner Hattrick beim 4:0 Sieg.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 5690
Bei Eröffnung des VAS-Platzes vor 10.000 Zuschauern erzielte der linke Verbinder beim 4:0-Sieg über Wacker zwischen der 59. und 70. Minute einen Hattrick.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 195
Beim Sieg gegen Wacker wurde Vereinsgründer Max Freund von Adolf Machhörndl völlig "kaltgestellt" - das Sporttagblatt monierte, Rudolfshügel sei zu sehr auf seinen Goalgetter zugeschnitten.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 556
In Brünn erzielte der Goalgetter beim 5:1-Sieg alle fünf Treffer.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 512
Beim 4:3-Sieg gegen Rapid traf der schussgewaltige Verbinder zum 3:2 und 4:3. Das Sporttagblatt schrieb, sein "individuelles Können allein" habe über Sieg und Niederlage entschieden, sein "fürchterlicher Schuss" und sein "seltenes Kämpferherz" stempelten ihn zum gefährlichsten Gegner.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 416
Beim 0:0 gegen die Amateure bekam der gefürchtete Goalgetter mit Albert Heikenwälder eine Sonderbewachung und konnte sich seinem Gegenspieler kaum entziehen.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 722
Beim 0:1 gegen Wacker wurde der Toptorschütze von Adolf Machhörndl "völlig kaltgestellt" - nur sehr selten konnte er seine gefürchteten Bombenschüsse anbringen.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 556
Beim 1:3 gegen den Sportclub schoss der Goalgetter wieder einmal aus allen Lagen, blieb aber tor- und glücklos, und verschoss zudem in der 70. Minute beim Stand von 0:3 einen Elfmeter leichtfertig.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 3029
Im Spiel gegen den WAF mit der Sonderbewachung schoss der Stürmer mit seinen schärfsten Geschossen knapp daneben - er hatte "ausgesprochenes Pech im Schießen", alles andere hielt Otto Janczik.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 3094
Im Spiel gegen die Hertha erzielte der Stürmer beide ersten Tore - einen Elfmeter und einen weiteren Treffer in der 42. Minute - zum 0:2-Pausenstand.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 3941