Spielerprofil
Franz Schlosser
Vereine & Saisonen
Aufstellungen
| Datum | Heim | Gast | Position |
|---|---|---|---|
| 1921-05-22 | Sportclub | Rapid | left_back |
| 1921-05-29 | Rapid | Vienna | left_back |
| 1921-06-15 | Rapid | Wacker | left_back |
| 1921-06-29 | Amateure | Rapid | left_back |
Anekdoten & Zitate
Im Spiel WAC - Rudolfshügel (7:0) entpuppte sich der großgewachsene Hühne mit dem Eisenfuß, WAC-Verteidiger Franz Schlosser, für jede Offensivkraft der Rudolfshügler als unüberwindbare Hürde. Im Länderspiel gegen Ungarn (1:2) war er zwar gut im Spielaufbau, aber bei seinen Pflichten in der Verteidigung etwas zu langsam.
Quelle: Fussball im Ersten Weltkrieg: Österreichs erste Meisterschaft im Krieg 1914/15, Abs. 764, 889
Der großgewachsene WAC-Verteidiger Franz Schlosser glänzte im 5:2-Sieg gegen Rapid mit Härte und bestem Timing in der Verteidigung. Nach der 0:1-Niederlage gegen den FAC im November 1915 war er so frustriert, dass er seine Karriere beenden wollte - 'Schlosser, der internationale Verteidiger des WAC, hat sich von seinem Verein abgemeldet und beabsichtigt dem Fußballsport den Rücken zu kehren', schrieb die Sport Rundschau besorgt. Er kehrte aber zurück und spielte beim 8:3 gegen Simmering und beim 5:3 gegen den FAC im März 1916 wieder mit ('fußballmüde' aber sicher in der Defensive). Im Februar/März 1916 verkündete er ein zweites Mal sein Karriereende - diesmal wegen gesundheitlicher Probleme.
Quelle: Rapid Wien oder FAC: Der spannende Krimi um den Meistertitel 1915/16, Abs. 850-866, 1341, 2040, 2148-2169, 1991
Die ehemalige WAC-Legende und Nationalspieler Franz Schlosser spielte beim FC Sturm 1907 in der Verteidigung und glänzte mit Stoßsicherheit, war aber schon viel von Verletzungen geplagt und spielte daher nicht mehr erstklassig.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 3873
Im Cupspiel gegen die Hakoah machten Sturm-Torwart Koch und Altstar Franz Schlosser als rechter Innenverteidiger es der Hakoah lange schwer; in der Verlängerung wurde Schlosser ausgeschlossen, als sein Foul an Isidor Gansl den entscheidenden Elfmeter verursacht hatte.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 4881