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Aus der Buchreihe Austria Wien 1925/26: Das zweite Double der Amateure
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Spielerprofil

Gustav Chrenka

Vereine & Saisonen

Vienna (Döbling) WAC Wiener AC
1912/13 1913/14 1914/15 1915/16 1917/18 1918/19 1919/20

Aufstellungen

Datum Heim Gast Position
1920-09-05 WAC FAC centre_half
1920-09-12 Simmering WAC centre_half
1920-09-19 Sportclub WAC centre_half
1920-10-03 WAF WAC centre_half
1920-10-10 WAC Wacker centre_half
1920-10-24 WAC Admira centre_half
1920-10-31 WAC Hertha centre_half
1920-11-12 Vienna WAC centre_half
1920-11-21 WAC Amateure centre_half
1920-11-28 WAC Hakoah centre_half
1920-12-05 Rudolfshügel WAC centre_half
1921-01-02 WAC Rapid centre_half
1921-03-06 Sportclub Vienna centre_half
1921-03-13 Vienna Simmering centre_half
1921-04-03 Vienna WAC centre_half
1921-04-17 Vienna Admira centre_half
1921-05-29 Rapid Vienna centre_half
1921-06-19 Vienna Hakoah centre_half
1921-06-22 Wacker Vienna centre_half
1921-07-03 Hertha Vienna right_half

Anekdoten & Zitate

Beim Turnier von Rapid auf der Pfarrwiese debütierte Gustav Chrenka vom SC Frem Wien (benannt nach dem dänischen Frem Kopenhagen, nachdem ein Verein 'Vindobona' sich nach einem beeindruckenden Gastspiel der Dänen umbenannte) beim WAC. Chrenka konnte zunächst nicht überzeugen, da er für diese Saison noch zu jung war, machte aber später noch seinen Weg in der höchsten österreichischen Spielklasse.

WAC · Saison 1912/13 ·skurril

Quelle: Rapids erste Titelverteidigung 1912/13, Abs. 181

Gustav Chrenka, der vom SC Frem Wien (benannt nach dem dänischen Frem Kopenhagen) zum WAC kam, traf beim 1:1 gegen Rudolfshügel zum Ausgleich in der 48. Minute. Chrenka spielte noch bis Mitte der 20er Jahre erstklassig, ging später zur Vienna und brachte es auf zwei Länderspieleinsätze.

WAC · Saison 1913/14 ·außergewöhnlich

Quelle: Fussball vor dem Weltkrieg – Österreichs letzte Meisterschaft im Frieden 1913/14, Abs. 195

Im Spiel WAC - Sportclub (9:1) wurde Gustav Chrenka im Sportblatt beschrieben als bedeutende Ausdauer und vollendete Technik - in dieser Partie wuchs er über sich hinaus und erledigte den Sportclub mit Johann Neumann fast im Alleingang, indem er die Vorlagen aus dem Mittelfeld lieferte. Im Spiel WAC - Simmering (15:0) spielte er in der Innenverteidigung und trug trotzdem 2 Tore bei. Im Mai 1915 wurde er an die vorderste Front transportiert. Er überlebte den Krieg an der Front, spielte noch bis Mitte der 20er Jahre erstklassig, ging später zur Vienna und brachte es zwischen 1914 und 1924 auf 6 Länderspieleinsätze.

WAC · Saison 1914/15 ·außergewöhnlich

Quelle: Fussball im Ersten Weltkrieg: Österreichs erste Meisterschaft im Krieg 1914/15, Abs. 361, 1440, 1447, 1519-1521, 2144

Der spielstarke Gustav Chrenka feierte beim 8:3-Sieg gegen Simmering seine Rückkehr in der Innenverteidigung (Heimaturlaub). Beim 5:3-Sieg gegen den FAC ließen Chrenka und der 'fußballmüde' Franz Schlosser kaum etwas zu - Chrenka war der elegantere und technisch stärkere Verteidiger, da er vor dem Krieg im zentralen Mittelfeld spielte, und das sehr gut.

WAC · Saison 1915/16 ·außergewöhnlich

Quelle: Rapid Wien oder FAC: Der spannende Krimi um den Meistertitel 1915/16, Abs. 2040, 2148, 2169

Gustav Chrenka war für sein dauerhaft trauriges Gesicht bekannt. Wegen seines Fronteinsatzes konnte er in dieser Saison nicht zum Einsatz kommen.

Wiener AC · Saison 1917/18 ·persönliche Eigenheit

Quelle: Österreich Ungarn Fussball 1917/18 - Die letzte Meisterfeier der Habsburger Monarchie, Zeile 23

Über WAC Mittelfeldspieler Gustav Chrenka berichtete die Sport Rundschau: "WAC Mittelläufer Gustav Chrenka, der infolge einer vor dem Feinde erlittenen schweren Verwundung lange Zeit dem Sporte fern bleiben musste, muss unserer medizinischen Wissenschaft viel verdanken. Er, der sich Monate hindurch nur auf Krücken fortbewegen konnte, lieferte in der zweiten Halbzeit gegen den WAF als Mittelläufer ein Spiel, das an seine beste Friedensform gemahnte."

WAC · Saison 1918/19 ·außergewöhnlich

Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1918/19, Zeile 1030

Spielmacher Gustav Chrenka wurde wegen seiner Ausdauer und seines unermüdlichen Einsatzes liebevoll "der Mann mit der Pferdelunge" genannt.

WAC · Saison 1919/20 ·lustig

Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 3575