Spielerprofil
Gustav Putzendopler
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Anekdoten & Zitate
Im Spiel Rapid - FAC (7:2) wurde die Abwehr von Spielmacher Josef Brandstetter dirigiert, der sich im Bedarfsfall immer weit zurückfallen ließ um das Kommando in der Abwehrreihe zu übernehmen. Unter seiner Führung steigerten sich auch die sonst eher schwachen Abwehrspieler - Gustav Putzendopler war eine neue Entdeckung für die Abwehr, die als ganz brauchbar eingestuft wurde.
Quelle: Fussball vor dem Weltkrieg – Österreichs letzte Meisterschaft im Frieden 1913/14, Abs. 1857
Der damals 22-jährige Gustav Putzendopler debütierte beim 4:2-Sieg gegen Wacker im Rapid-Mittelfeld (statt Knechtle). Obwohl er es in seiner Karriere bei Rapid zwischen 1912 und 1920 auf 49 Pflichtspiele und unzählige Testspiele brachte und oft als offensiver Mittelfeldspieler oder Angreifer eingesetzt wurde, erzielte er kein einziges Tor für die Hütteldorfer. Er wechselte später zum FC Basel und zum FC Mulhouse, wo er auch als Trainer tätig war. Putzendopler überlebte den Zweiten Weltkrieg in der neutralen Schweiz und starb dort am 20. November 1969.
Quelle: Rapid Wien oder FAC: Der spannende Krimi um den Meistertitel 1915/16, Abs. 2211
Gustav Putzendopler wurde als "Riesentalent" und kommender Mann auf der zentralen Mittelfeldposition bezeichnet, der noch kein richtiger Ersatz für Josef Brandstetter sei, dies aber bald werden könnte - möglicherweise würde er seinen Vorgänger sogar übertreffen.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 5054
Gustav Putzendopler fehlte im wichtigen Spiel gegen Simmering, weil seine wirtschaftliche Not so groß war, dass er bereits vor Saisonende in die Schweiz auswanderte - obwohl Rapid noch um den Titel kämpfte.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 5395