Spielerprofil
Heinrich Bielohlawek
Vereine & Saisonen
Anekdoten & Zitate
Der damals 20-jährige Heinrich Bielohlawek war bester Mann bei Rudolfshügel im Spiel WAC - Rudolfshügel (1:0). Nach seiner Karriere arbeitete er beim Maschinenbauer 'Fross u. Büssing'. Er wurde aus politischen Gründen am 2. März 1943 in Berlin Plötzensee hingerichtet. Eine Gedenktafel mit seinem Namen wurde 31 Jahre später angebracht, aber sechs Jahre danach weigerte sich der Hausbesitzer nach einer Renovierung, sie wieder anzubringen, obwohl die Hinterbliebenen weiterhin im Haus lebten.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 575-577
Heinrich 'Bielo' Bielohlawek traf im Relegationsfinale Rudolfshügel - Wacker (6:0) und spielte wie der Hecht im Karpfenteich, brachte Leben in die schwer bewegliche Masse und schuf den Gegnern unangenehme Situationen. Das Sportblatt schrieb über den Rudolfshügler Angriff, der die ganze Saison nur vor den feindlichen Toren herumgelungert sei, 'um sich bei den Tormännern aller Vereine beliebt zu machen'.
Quelle: Rapids erste Titelverteidigung 1912/13, Abs. 208, 214-216