Spielerprofil
Johann Schediwy
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Anekdoten & Zitate
Der alte und reaktivierte Rapid-Veteran Josef Schediwy traf zweifach im entscheidenden Spiel Rapid - Hertha (3:1), das den ersten großen Schritt zum Meistertitel bedeutete. Mit Schediwy kam der bekannteste und sympathischste Mann der alten Rapid-Mannschaft in die Startformation zurück. Am nächsten Tag, im Saisonfinale Rapid - Cricket (3:1), erzielte der 'alte Haudegen' Schediwy erneut das entscheidende Tor zum 3:1, den Schlusspunkt der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft. Bei der offiziellen Meisterfeier am 27. Juli 1912 bekam 'der alte Schediwy', der zum Schluss der Meisterschaft da war als man ihn brauchte und großen Anteil am Titelgewinn hatte, besonders herzliche Sympathiekundgebungen.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 1722-1726, 1763-1800
Altstar Josef Schediwy erwischte im Schlagerspiel WAF - Rapid (2:2) einen ganz schlechten Tag. Er war jene Rapid-Legende, die am Ende der letzten Saison reaktiviert wurde und Rapid zum ersten Meistertitel schoss; er spielte auch in dieser Saison stark genug, um wieder zum Einsatz zu kommen, obwohl der Kader hochtalentiert war. Er absolvierte sein letztes Punktespiel in der Saison 1913/14, wo Rapid punktgleich hinter dem WAF Zweiter wurde. Josef Schediwy verstarb am 14. September 1915 in russischer Kriegsgefangenschaft in Taschkent.
Quelle: Rapids erste Titelverteidigung 1912/13, Abs. 1342