Spielerprofil
Johann Schwarz
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Anekdoten & Zitate
Johann Schwarz, gebürtiger Prager und damals bestbezahlter Spieler der gesamten Liga, holte sich am Saisonende mit 22 Toren die Torjägerkrone und erzielte damit 44% aller Vienna-Tore in dieser Saison. Er hatte bereits bei Sturm Prag, Karlsbader FC und Hamburger FC 1888 gespielt, bevor er 1910 von der Vienna verpflichtet wurde, um ein Stürmerproblem zu lösen. Er galt als einer der ersten verkappten Profis der Liga. 1912 wechselte er mit juristischen Turbulenzen zum WAF, wo er den WAF in der letzten Vorkriegssaison mit 21 Toren zum Meister schoss. Nur wenige Wochen nach diesem Triumph fiel er an der russischen Front.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 164, 1680-1681
Im Spiel Vienna - Hertha (4:0) war der damals wohl bestbezahlte Spieler der gesamten Liga, Johann Schwarz, dreifacher Torschütze.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 476
Beim 5:1-Sieg des WAF über die Vienna brachte Johann Schwarz den WAF schon in der 15. Minute nach Vorarbeit von Cargnelli in Führung. Wenig später krachte ein Bombenschuss von Schwarz an die Stange. Augenblicke darauf traf der WAF erneut zum 2:0 - ob Torschütze nun Haist oder Schwarz war, ließ sich nicht mehr klären, da Schwarz selbst mit dem Ball in das Netz sprang. Das 3:0 in der 34. Minute besorgte wieder Johann Schwarz.
Quelle: Fussball vor dem Weltkrieg – Österreichs letzte Meisterschaft im Frieden 1913/14, Abs. 943
Der Torschützenkönig der ersten Saison 1911/12 (als Vienna-Spieler) und frischgebackene Meister von 1913/14 (als WAF-Spieler), Johann Schwarz, erlitt im Kampf eine schwere Verletzung, an deren Folgen er auf dem Transport nach Wien starb. Geborener Prager, galt er als einer der ersten Stars der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft und Gerüchten zufolge als bestbezahlter Fußballer Österreichs - seine Stärken waren Schnelligkeit, enorme Schusskraft und er war ein Spezialist für Volleytore. WAC-Spieler Karl Henlein bestätigte unter großer Bewegung den Tod von Schwarz, der, ohne noch einen Schuss abgegeben zu haben, durch einen Kopfschuss fiel.
Quelle: Fussball im Ersten Weltkrieg: Österreichs erste Meisterschaft im Krieg 1914/15, Abs. 28, 159, 838