Spielerprofil
Josef Hagler
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Anekdoten & Zitate
Im Spiel Rapid - Wiener Sportclub (5:1) traf Josef Hagler unter anderem ein Mal. Er sollte am 3. November dieses Jahres zu seinem ersten und einzigen Länderspieleinsatz kommen (0:4 in Ungarn). Hagler blieb der Weltkrieg erspart, spielte während des Krieges durch und holte insgesamt 4 Mal den Meistertitel mit Rapid. Nach dem Krieg war es mit seiner Karriere vorbei; er wurde Trainer, u.a. bei Wacker Wien, Bata Zlin, VfB Bielefeld und FC Bern, und versuchte sich wie viele seiner Generation auch als Schiedsrichter.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 1310
Rapids Mittelfeldspieler Josef Hagler wurde in den Kämpfen von Lemberg durch ein Dum-Dum-Geschoß sehr schwer am Kopf verletzt, doch es bestand Hoffnung, ihn am Leben zu erhalten. Hagler brachte es am 3. November 1912 auf einen Länderspieleinsatz und wurde 1911/12 und 1912/13 mit Rapid Meister. Das Wunder geschah und Hagler konnte am Leben gehalten werden - in der Saison 1915/16 stand er schon wieder für Rapid am Spielfeld, erzielte zwei Tore in drei Spielen und feierte den Meistertitel. 1916/17 führte er Rapid als Stammspieler zum erneuten Meistertitel, auch 1917/18 kam er noch relativ oft zum Einsatz. Nach dem Krieg wurde Hagler Schiedsrichter und versuchte sich als Trainer: 1922 bis 1923 bei Wacker, 1924 sogar beim FC Bern in der Schweiz. Hagler überlebte auch den Zweiten Weltkrieg und starb am 1. August 1972.
Quelle: Fussball im Ersten Weltkrieg: Österreichs erste Meisterschaft im Krieg 1914/15, Abs. 2499
Nach einem seiner zahlreichen Torerfolge witzelten Beobachter, man solle ein Fischernetz hinter dem Tor aufspannen, um die von Uridil mit voller Wucht geschossenen Bälle einzufangen – ein Sinnbild für seine enorme Schusskraft.
Quelle: Austria Wien: Erster violetter Meistertitel und Double – Fussball Tagebuch 1923/24