Spielerprofil
Josef Patzelt
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Anekdoten & Zitate
Rudolfshügels flinker Flügelflitzer Josef Patzelt, der schnell wie ein Wiesel laufen konnte, war bester Mann bei Rudolfshügel im Spiel Hertha - Rudolfshügel (1:0) und leitete beim Stand von 0:0 ein Tor ein, das wegen Abseits nicht gegeben wurde.
Quelle: Rapids erste Titelverteidigung 1912/13, Abs. 969
Im Spiel Wacker - Rudolfshügel (3:4) erzielte Josef Patzelt einen lupenreinen Hattrick - inklusive des Ausgleichs- und des Siegestreffers in den letzten Spielminuten. Patzelt war ein begnadeter Flügelstürmer, der links wie auch rechts spielen konnte, flink wie ein Wiesel, trickreich, mit punktgenauen Flanken, aber auch als eiskalter Vollstrecker stark. Er spielte oft so stark, dass er selbst Vereinslegende Karl Beck von dessen Stammposition verdrängte - im Spiel Rudolfshügel - Sportclub (6:1) wurde Beck deshalb in den zentralen Angriff abgedrängt, während Patzelt zwei Tore beisteuerte (5:1 und 6:1) und damals 1915 'in der Form seines Lebens' war. Im Halbfinale gegen Admira (1:2 n.V.) gelang ihm der Ausgleich. Patzelt spielte den Krieg für Rudolfshügel durch und wechselte Anfang der 20er Jahre zum aufstrebenden FC Ostmark, mit dem er 1921/22 den Aufstieg in die höchste Spielklasse feierte.
Quelle: Fussball im Ersten Weltkrieg: Österreichs erste Meisterschaft im Krieg 1914/15, Abs. 1986-1992, 2304, 2389, 2471-2474