Spielerprofil
Karl Beck
Vereine & Saisonen
Aufstellungen
| Datum | Heim | Gast | Position |
|---|---|---|---|
| 1920-09-05 | Hakoah | Rudolfshügel | right_wing |
| 1920-09-12 | Rudolfshügel | Hertha | right_wing |
| 1920-09-19 | Rudolfshügel | Rapid | right_wing |
| 1920-10-03 | Wacker | Rudolfshügel | right_wing |
| 1920-10-10 | Rudolfshügel | Amateure | right_wing |
| 1920-10-24 | Sportclub | Rudolfshügel | inside_right |
| 1920-11-14 | Rudolfshügel | FAC | right_wing |
| 1920-11-28 | Rudolfshügel | Vienna | right_wing |
| 1921-03-06 | Simmering | Rudolfshügel | right_wing |
| 1921-04-03 | Rapid | Rudolfshügel | right_wing |
| 1921-04-10 | Rudolfshügel | Hakoah | right_wing |
| 1921-04-30 | Rudolfshügel | Sportclub | right_wing |
| 1921-05-08 | Rudolfshügel | WAF | inside_right |
| 1921-05-29 | WAC | Rudolfshügel | inside_right |
| 1921-06-05 | Rudolfshügel | Admira | right_wing |
| 1921-06-12 | Amateure | Rudolfshügel | right_half |
| 1921-06-19 | Hertha | Rudolfshügel | right_wing |
| 1921-06-26 | Rudolfshügel | Wacker | right_wing |
| 1921-06-29 | Vienna | Rudolfshügel | left_wing |
Anekdoten & Zitate
Der damals 24-jährige Karl Beck, rechter Flügelflitzer aus Unter-Tannowitz (Süd-Mähren), erzielte das Gold-Tor in der 9. Minute des Spiels Hertha - Rudolfshügel (0:1). Bereits 1905 rückte er 17-jährig in die erste Mannschaft auf. Von 1909 bis 1911 spielte er für den Wiener Sportclub, in einer Phase, in der das Team rund zwei Jahre lang ungeschlagen blieb, kehrte dann zu Rudolfshügel zurück und führte die Mannschaft zwölf Jahre als Kapitän (zeitweise Spielertrainer) - 1919 Vizemeister, 1917 und 1921 jeweils Dritter. Später wurde er Schiedsrichter, arbeitete beim Favoritner Stahlbauunternehmen Hutter & Schrantz und lebte bis zu seinem Tod im Februar 1972 in Favoriten.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 1203-1207
Vereinslegende Karl Beck musste ab der 70. Minute des Spiels Hertha - Rudolfshügel (1:0) nach einem brutalen Einsteigen von Hertha-Angreifer Franz Feinböck gegen Rudolfshügel-Torwart Wisniewski Netschi das Spielfeld verlassen.
Quelle: Rapids erste Titelverteidigung 1912/13, Abs. 965
Vereinslegende und Kapitän Karl Beck traf ebenfalls beim Relegationsfinale Rudolfshügel - Wacker (6:0), bei dem Rudolfshügel trotz eines verletzungsbedingten Ausfalls bei 4:0 noch zwei weitere Tore erzielte.
Quelle: Rapids erste Titelverteidigung 1912/13, Abs. 208
Die Rudolfshügel-Legende Karl Beck rückte bereits 1905 17-jährig in die erste Mannschaft auf. 1907 erwarb sich der Verein durch hervorragende Ergebnisse das Prädikat der Erstklassigkeit und gehörte zu den zwölf Gründungsmitgliedern der ersten offiziellen Fußballmeisterschaft 1911/12. Für die Spielzeiten 1909/10 und 1910/11 wechselte Beck zum Wiener Sportclub und gehörte zum Team, das in dieser Zeit für etwa zwei Jahre ungeschlagen blieb. Seine Rückkehr zum SC Rudolfshügel fiel zeitlich mit seiner Heirat der Tochter des damaligen Präsidenten Doleijsi zusammen. Sein Stammplatz war der rechte Flügel; er spielte bis 1924 im Team und führte die Mannschaft zwölf Jahre als Kapitän bzw. Spielertrainer, wurde 1919 mit dem Verein Vizemeister, 1917 und 1921 jeweils Dritter. Er lebte bis zu seinem Tod am 16. Februar 1972 in Favoriten, wo er wohnte (Laxenburger Straße) und bei Fa. Hutter & Schrantz arbeitete. In diesem Spiel gegen die Vienna (2:1) glich er in der 27. Minute aus.
Quelle: Fussball vor dem Weltkrieg – Österreichs letzte Meisterschaft im Frieden 1913/14, Abs. 1872, 1879
Die damals 26-jährige Rudolfshügel-Legende Karl Beck kehrte im Dezember 1914 verwundet aus dem Krieg zurück - er verlor zwei Finger der linken Hand. Trotzdem konnte er weiter auf hohem Niveau Fußball spielen und führte die Mannschaft zwölf Jahre als Kapitän bzw. Spielertrainer. Im Spiel Rudolfshügel - Simmering (4:1) steuerte er gleich 3 Tore zum Erfolg bei, im Spiel Rudolfshügel - Hertha (1:2) verkürzte er kurz vor Schluss. In den Jahren 1924 und 1925 übernahm er das Traineramt seiner Mannschaft, von 1927 bis 1934 war er Schiedsrichter und galt als einer der erfolgreichsten 'Pfeifenmänner' Wiens.
Quelle: Fussball im Ersten Weltkrieg: Österreichs erste Meisterschaft im Krieg 1914/15, Abs. 526, 1143-1146, 2048, 2180-2183, 2202
Rudolfshügel-Vereinslegende Karl Beck brachte sein Team beim 2:1-Sieg gegen Wacker im Frühjahr 1916 in Führung, als er allen auf und davon lief. Beim Länderspiel-Vorbereitungsstädtespiel Berlin-Wien (1:2) erzielte er in der 6. Minute nach Vorarbeit von Grundwald das 1:0. Beim 1:8 gegen Simmering brachte er Rudolfshügel früh in Führung. Beim 1:2 gegen den FAC galt er, zusammen mit Wilhelm Nagl, als bester Spieler im sonst enttäuschenden Rudolfshügel-Angriff - trotz seiner schweren Kriegsverletzung an der Hand (Verlust zweier Finger) ragte der altgewordene Beck technisch und taktisch über die anderen hinaus.
Quelle: Rapid Wien oder FAC: Der spannende Krimi um den Meistertitel 1915/16, Abs. 1431-1433, 2021, 2271, 2417
Vereinslegende Karl Beck zeigte trotz seines Alters mehrfach starke Leistungen, unter anderem mit guten Abschlüssen gegen Rudolfshügels eigene Mannschaft - der 31-jährige Karl Beck nahm seinem jungen Gegenspieler Albert Heikenwälder die Show.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 4272
Beim 4:3-Sieg über Rapid beförderte der Vereinslegende das runde Leder "genau in die Ecke" zur 1:0-Führung von Rudolfshügel.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 2663
Beim 0:0 gegen die Amateure spielte die Vereinslegende ungewohnt als rechter Verbindungsstürmer und fühlte sich in dieser Rolle sichtlich unwohl.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 3094
Im letzten Saisonspiel gegen Wacker schoss der Vereinslegende von rechts alle Eckbälle und unterhielt mit "humoristischen Einlagen" die Zuschauer, während er gemeinsam mit Otto Kramer als rechter Mittelfeldspieler eine starke Leistung ablieferte.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 4090
Karl Beck wurde im Meisterschaftsspiel gegen Admira (9. Oktober 1921) als bester Taktiker unter den Stürmern ausgezeichnet: Kurz bevor er vom Gegner erreicht wurde, spielte er den Ball flach an einem Admira-Verteidiger vorbei und ermöglichte so seinem Mitspieler Adolf Morawetz eine vielversprechende Schusssituation - die technisch und taktisch beste Aktion des Spiels.
Quelle: Fussball Tagebuch 1921/22, Abschnitt 'Was an diesem Tag sonst noch so passierte', Para. 659