Spielerprofil
Karl Rumbold
Vereine & Saisonen
Anekdoten & Zitate
Der damals 18-jährige Karl Rumbold spielte im Spiel Simmering - WAF (3:5) zu unbeholfen und zu langsam. In der Saison 1932/33 schaffte er es in die oberste italienische Liga zum FC Genua, wo er unter anderem den argentinischen Topstar und Torschützenkönig der WM 1930, Guillermo Stabile, trainierte. Genua wurde damals Achter, ein Jahr später stieg der Verein ab.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 1269
Im Spiel Vienna - Simmering (1:3) wurden Karl Rumbold und Ludwig Kohn in der zweiten Halbzeit ausgeschlossen, nachdem die Vienna von Beginn an mit unnötiger Härte gespielt hatte. Bei Karl Rumbold war es rohes Spiel.
Quelle: Rapids erste Titelverteidigung 1912/13, Abs. 1558
WAF-Innenverteidiger Karl Rumbold, damals 21 Jahre alt, kam von der Vienna und lieferte in der vergangenen Saison einige hochklassige Leistungen ab. Nach seiner Karriere ging er als Trainer nach Italien: in der Saison 1932/33 trainierte er den FC Genua und erreichte mit ihm in Italiens höchster Spielklasse den 8. Platz. Im Krieg bis Juni 1940 war er in Frankreich beim RC Strasbourg (das damals zum Deutschen Reich gehörte), nach dem Zweiten Weltkrieg verschlug es ihn nach Spanien zu Sporting Gijon. Rumbold starb am 28. Oktober 1965.
Quelle: Fussball im Ersten Weltkrieg: Österreichs erste Meisterschaft im Krieg 1914/15, Abs. 1428
Der Vienna-Innenverteidiger Karl Rumbold wurde für ein Jahr gesperrt, da er von der vom Verband ausgetretenen Vienna zum WAF wechseln wollte. Am 6. September 1918, kurz vor Kriegsende, wurde er noch an die Front geschickt.
Quelle: Rapid Wien oder FAC: Der spannende Krimi um den Meistertitel 1915/16, Abs. 136
Karl Rumbold, der zum ersten Mal auf der ungewohnten Position des Spielmachers spielte, praktizierte als Verteidiger die damals noch nicht weit verbreitete Abseitsfalle - nach dem Vorbild von Sportclub-Verteidiger Richard Beer. Etliche Male stand dadurch die gesamte WAC-Stürmerkette im Abseits, genützt hatte es der Vienna aber trotzdem nichts.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 3650