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Aus der Buchreihe Hakoah Wien: Der einzige Meistertitel
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Spielerprofil

Leopold Fleischmann

Vereine & Saisonen

Hakoah
1915/16

Anekdoten & Zitate

Bei einem Spiel der Hakoah gegen Donaustadt befand sich in der Aufstellung ein 'Fleischmann' - möglicherweise der Leserbriefschreiber Leopold Fleischmann, der im ersten Kriegsjahr als Wiener Fußballfan einen Feldpostbrief an das Sportblatt schrieb. Fleischmann überlebte 4 Jahre Krieg an der Front, fiel aber im Frieden einem Raubmord zum Opfer. Am 7. Januar 1925 berichtete die Wiener Tageszeitung 'Der Tag': ein Graf Salina hatte bei Turin den mit Dolchstichen durchbohrten Leichnam eines Mannes gefunden, der sich anhand der Papiere als der Wiener Kaufmann Leopold Fleischmann herausstellte, geboren am 17. November 1890 in St. Pölten. Fleischmann war am 2. Januar 1925 nach Italien gereist, um Geschäfte mit Hausenblase (einem Klärmittel für Wein und Bier) sowie mit Benzol und Würfelzucker zu machen, und hatte ansehnliche Geldbeträge (rund 9.000 Lire Warenwert) bei sich. Sein Schwiegervater Samuel Deutelbaum hielt einen Selbstmord für ausgeschlossen, da Fleischmann sehr an seiner Familie hing.

Hakoah · Saison 1915/16 ·tragisch

Quelle: Rapid Wien oder FAC: Der spannende Krimi um den Meistertitel 1915/16, Abs. 1348