Spielerprofil
Oskar Fischer-Lustig
Vereine & Saisonen
Anekdoten & Zitate
Der Neuzugang Oskar Fischer-Lustig war im Spiel Hertha - Vienna (5:1) nicht spielberechtigt - er hieß eigentlich Lustig und wurde unter dem Namen seines Stiefvaters Fischer beim Verband gemeldet, war aber unter dem Namen Lustig beim ungarischen Verband in Pressburg gemeldet, wo er Militärdienst leistete. Der Verband erklärte später alle Spiele, in denen Fischer-Lustig tätig war, als für die Hertha verloren - der Hertha wurden 6 Punkte (und mehr) aberkannt, sie fiel hoffnungslos auf den letzten Platz zurück. Oskar Fischer-Lustig blieb dem Verein als Spieler bis weit nach Ende des ersten Weltkriegs erhalten, wurde danach Leiter im Nachwuchs und gilt als einer der Entdecker und Förderer des späteren Weltstars Matthias Sindelar.
Quelle: Rapids erste Titelverteidigung 1912/13, Abs. 892, 1582-1594
Die Nachricht vom Tode Oskar Fischer-Lustigs stellte sich später als falsch heraus - Totgesagte leben bekanntlich länger. Er überlebte den Krieg und war danach als Nachwuchsbetreuer der Hertha einer der Entdecker des später weltberühmten Matthias Sindelar.
Quelle: Fussball im Ersten Weltkrieg: Österreichs erste Meisterschaft im Krieg 1914/15, Abs. 334