Spielerprofil
Otto Höss
Vereine & Saisonen
Aufstellungen
| Datum | Heim | Gast | Position |
|---|---|---|---|
| 1920-09-12 | Sportclub | Amateure | inside_left |
Anekdoten & Zitate
Der damals gerade 17-jährige Otto Höss brachte den Sportclub im Spiel gegen die Hertha (1:1) in der 50. Minute in Führung - das Spiel wurde aber später strafverifiziert, weil Sportclub-Stürmer Adolf Franzelin keine Spielgenehmigung hatte. Im Spiel Wacker - Sportclub (0:1) erzielte er das Goldtor, im Spiel Simmering - Sportclub (2:2) erzielte er beide Sportclub-Tore. Höss sollte trotz Teilnahme und Gefangenschaft im Krieg noch eine große Fußballkarriere machen: er geriet in italienische Kriegsgefangenschaft und kehrte erst im September 1919 nach Wien zurück. Anfang der 30er Jahre beendete er seine aktive Karriere und wechselte ins Trainergeschäft - er ging nach Frankreich, in die Schweiz, nach Böhmen, in die Niederlande und schließlich nach Schweden, wo er bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beim IF Gävle unter Vertrag stand. Nach dem Zweiten Weltkrieg betreute er ab 1946 den ATSV Bischofshofen, 1947 den Grazer AK, ab 1948 den Salzburger AK 1914, ehe er 1949 zum SK Alstern nach Wien zurückkehrte und eine Totoannahmestelle eröffnete. Höss starb am 27. März 1971 in Wien.
Quelle: Fussball im Ersten Weltkrieg: Österreichs erste Meisterschaft im Krieg 1914/15, Abs. 1577-1581, 1965, 1996-1998