Spielerprofil
Stefan Sudrich
Vereine & Saisonen
Aufstellungen
| Datum | Heim | Gast | Position |
|---|---|---|---|
| 1920-09-05 | WAC | FAC | right_back |
| 1920-09-12 | Simmering | WAC | right_back |
| 1920-09-19 | Sportclub | WAC | left_back |
| 1920-10-10 | WAC | Wacker | right_back |
| 1920-10-24 | WAC | Admira | right_back |
| 1920-10-31 | WAC | Hertha | left_back |
| 1920-11-12 | Vienna | WAC | left_back |
| 1920-11-21 | WAC | Amateure | left_back |
| 1920-11-28 | WAC | Hakoah | left_back |
| 1921-01-02 | WAC | Rapid | left_back |
| 1921-03-06 | Admira | Rapid | left_back |
| 1921-03-13 | FAC | Rapid | left_back |
| 1921-04-10 | Rapid | WAC | left_back |
Anekdoten & Zitate
WAC-Verteidiger Stefan Sudrich wurde nach dem 5:3 für den Sportclub im Spiel WAC - Wiener Sportclub (3:6) wegen Kritik ausgeschlossen. Es war ein umstrittenes Tor, da der WAC-Torhüter den Ball abwehren konnte, der Schiedsrichter das Leder aber hinter der Linie sah.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 420
Der damals 25-jährige Verteidiger Stefan Sudrich geriet in den letzten Minuten des Spiels Amateure - WAC (4:0) mit dem 19-jährigen Amateure-Mittelfeldspieler Otto Fuchs aneinander, beide wurden des Feldes verwiesen. Die Presse schrieb, Sudrich sei unschuldig zum Handkuss gekommen und die Provokation sei von Fuchs ausgegangen. Sudrich feierte 1913 seinen einzigen Länderspieleinsatz, überlebte den ersten Weltkrieg und wechselte 1921 zu Rapid, wo er den einzigen Meistertitel seiner Karriere feierte.
Quelle: Als Rapid zum ersten Mal Meister wurde (Chronologie der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1911/12), Abs. 1736-1738
Der begnadete WAC-Verteidiger Stefan Sudrich, der 1913 in die Nationalmannschaft einberufen wurde, meldete sich von der Front und schrieb, er wäre mit drei Fußbällen ausgerüstet und trainiere damit wann und wo es geht. Im Mai 1915 schrieb er aus der gleichen Region wie viele andere Fußballer, traf Schmieger junior bereits in Galizien und hoffte, ehemalige Gegner am Rasen zu treffen. Im Juni 1915 berichtete er, dass das Bier im russischen Kaiserreich miserabel schmecke und es lustige Zusammenkünfte mit Rudolfshügel-Torwart Netschi gebe, bei denen 'auch mal über den Durst getrunken' werde. Der damals 27-jährige überlebte den Krieg und wechselte 1920/21 sogar zu Rapid, wo er zu drei Einsätzen kam und 1921 den Meistertitel feierte. Sudrich überlebte auch den Zweiten Weltkrieg und starb 1962.
Quelle: Fussball im Ersten Weltkrieg: Österreichs erste Meisterschaft im Krieg 1914/15, Abs. 1219, 1912, 2419
'Ein halber Back aber kein Halfback' – schlechtes Passspiel thematisiert (Sept. 1922).
Quelle: Fußball Tagebuch 1922/23 (Buch12), Zeile ~500