Spielerprofil
Wilhelm Meisl
Vereine & Saisonen
Aufstellungen
| Datum | Heim | Gast | Position |
|---|---|---|---|
| 1920-09-08 | Amateure | WAF | goalkeeper |
| 1920-09-12 | Sportclub | Amateure | goalkeeper |
| 1920-09-19 | Amateure | Vienna | goalkeeper |
| 1920-10-03 | Amateure | Hertha | goalkeeper |
| 1920-10-10 | Rudolfshügel | Amateure | goalkeeper |
Anekdoten & Zitate
Der damals erst 17-jährige Wilhelm Meisl debütierte im Tor der Amateure (gegen die Vienna), war der jüngere Bruder von Trainer Hugo Meisl, wurde später Amateure-Kapitän und brachte es am 2. Mai 1920 zu einem Länderspieleinsatz. Er war neben Fußball auch aktiver Boxer, Tennisspieler, Schwimmer und Mitglied des österreichischen Wasserballteams. Von 1923 bis 1925 war er Trainer beim schwedischen Klub Hammarby IF, danach Sportjournalist in Deutschland. Als Jude musste er 1933 nach England auswandern, diente im zweiten Weltkrieg in der britischen Armee und starb 1968 im schweizerischen Lugano an Krebs.
Quelle: Rapids erste Titelverteidigung 1912/13, Abs. 1496
Beim 2:2 zwischen WAC und den Amateuren stach bei den Amateuren vor allem Torhüter Wilhelm Meisl hervor - er hielt einige schwierige Bälle und strahlte große Sicherheit aus. Meisl spielte mit seinem im Netz hängenden Talisman, den er auch zur Abfahrt zum Spiel mitbrachte.
Quelle: Fussball vor dem Weltkrieg – Österreichs letzte Meisterschaft im Frieden 1913/14, Abs. 1893, 1898, 1901
Wilhelm Meisl, eigentlich Ersatztorhüter der Amateure, wurde auf Grund seiner glänzenden Leistung im Spiel gegen Rapid in den Kader der Nationalmannschaft berufen. Wilhelm war der Bruder der österreichischen Fußballlegende Hugo Meisl.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 4543
Im Cupfinale gegen Rapid bot Wilhelm Meisl eine unnötige Showeinlage, die zum ersten Eckball für Rapid führte - Rapid konnte daraus aber kein Kapital schlagen.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 5932
Wilhelm Meisl im Tor der Amateure war von beruhigender Sicherheit und galt in dieser Form auch als Teamkandidat.
Quelle: Österreichische Geschichte - Fussball Tagebuch 1919/20, Zeile 4519